Wenn Generationen ins Gespräch kommen – gemeinsam gegen Rassismus

Schüler*innen der Gruppe „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ im Austausch mit den „Omas gegen rechts“

In einem Raum des Café Grenzenlos sitzen Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit älteren Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Initiative „Omas gegen rechts“ an einem großen Tisch. Auf dem Tisch stehen Teller mit Waffeln, Gläser und Tassen. Mehrere Jugendliche sitzen auf Stühlen rund um den Tisch, während ältere Teilnehmerinnen daneben sitzen und ebenfalls essen oder sprechen. Im Hintergrund steht ein großer dunkler Holzschrank mit geschnitzten Figuren und Dekoration. Eine Person reicht einer sitzenden Teilnehmerin eine Tasse. Weitere Gesprächsgruppen sind an einem zweiten Tisch im Raum zu sehen.
Bei Waffeln und Getränken kamen Schüler*innen unserer Schule im Café Grenzenlos mit Mitgliedern der Initiative „Omas gegen rechts“ ins Gespräch.

Schon nach wenigen Minuten war klar: Trotz des großen Altersunterschieds gab es viele gemeinsame Themen. In kleinen Tischgruppen kamen die Jugendlichen der Jahrgänge 9 und 10 mit den engagierten Senior*innen ins Gespräch. Unterstützt von frisch gebackenen Waffeln entwickelte sich schnell eine offene und persönliche Atmosphäre. Das angebotene „Du“ machte es den Beteiligten leicht, miteinander ins Gespräch zu kommen. Dabei berichteten die „Omas gegen rechts“, eine Initiative engagierter Bürger*innen gegen Rechtsextremismus, von ihrem Engagement und davon, warum sie sich auch im Ruhestand weiterhin aktiv für Demokratie und Menschenrechte einsetzen. Die Schüler*innen schilderten ihrerseits, wie sie sich in der Schule mit Fragen von Rassismus, Diskriminierung und gesellschaftlicher Vielfalt beschäftigen.

An einem großen Holztisch im Café Grenzenlos sitzen mehrere Schülerinnen und Schüler zusammen mit einem älteren Teilnehmer der Initiative „Omas gegen rechts“. Auf dem Tisch stehen Teller mit Waffeln, Gläser, Tassen und verschiedene Flyer oder Karten. Die Jugendlichen sitzen auf Stühlen rund um den Tisch und wenden sich dem Gespräch zu. Der ältere Teilnehmer in der Mitte spricht und gestikuliert mit der Hand, während die Jugendlichen zuhören oder lächeln. Im Hintergrund sitzen weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf einem Sofa und an einem anderen Tisch im Raum. Hinter ihnen steht ein großer dunkler Schrank mit Glasvitrine.
In kleinen Gesprächsgruppen tauschten sich Jugendliche und ältere Teilnehmer*innen über Engagement gegen Rassismus und demokratische Werte aus.

Engagement gegen Rassismus im Schulalltag

In einem großen Raum des Café Grenzenlos sitzen Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 und 10 gemeinsam mit älteren Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Initiative „Omas gegen rechts“. Die Menschen sind an mehreren Tischen im Raum verteilt und sitzen in kleinen Gesprächsgruppen gegenüber. Einige sitzen auf Stühlen an Tischen mit Getränken und Tellern, andere auf Sofas entlang der Wand. Im Hintergrund sind weitere Gruppen zu sehen, die ebenfalls miteinander sprechen.
Schüler*innen unserer Schule kommen im Café Grenzenlos mit Mitgliedern der Initiative „Omas gegen rechts“ ins Gespräch.

Die Gruppe „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, die von den Lehrern Ralf Uhlenbrock und Daniel Kampmann begleitet wird, organisiert regelmäßig Projekte und Aktionen zu diesen Themen. In den vergangenen Monaten standen dabei auch mehrere Begegnungen und Erinnerungsprojekte auf dem Programm: So besuchten die Schüler*innen unter anderem die Synagoge in Enschede, informierten sich über die syrisch-orthodoxe Gemeinde und engagierten sich beim Reinigen von Stolpersteinen in Gronau, um an Opfer des Nationalsozialismus zu erinnern. 

Auch der Umgang mit sozialen Medien wurde in der Gruppe thematisiert. Gemeinsam analysierten die Schüler*innen beispielsweise rassistische Memes und Kurzvideos aus dem Internet und diskutierten, wie solche Inhalte funktionieren – und wie man ihnen kritisch begegnen kann.

In einem Raum des Café Grenzenlos stehen und sitzen Schülerinnen und Schüler zusammen mit älteren Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Initiative „Omas gegen rechts“ für ein Gruppenfoto um einen großen Tisch. Einige Jugendliche sitzen auf Stühlen rund um den Tisch, andere stehen dahinter. Auf dem Tisch stehen Gläser, Tassen, Teller und einige Waffeln. Im Hintergrund steht ein großer dunkler Holzschrank mit geschnitzten Verzierungen. An den Wänden hängen mehrere Fotos, und weitere Sitzmöbel wie Sofas und Stühle sind im Raum verteilt.
Zum Abschluss des Treffens versammelten sich Schüler*innen und Mitglieder der Initiative „Omas gegen rechts“ zu einem gemeinsamen Gruppenfoto.

Weitere gemeinsame Aktionen geplant

Das Treffen mit den „Omas gegen rechts“ soll nicht einmalig bleiben. Beide Gruppen möchten ihre Zusammenarbeit fortsetzen und planen bereits weitere gemeinsame Aktionen. Eine erste Gelegenheit dazu bietet sich beim Jazzfestsonntag am 3. Mai, bei dem Schülerinnen und Seniorinnen gemeinsam mit einem Informationsstand in der Gronauer Innenstadt vertreten sein wollen.

Die Begegnung im Café Grenzenlos hat gezeigt: Wenn unterschiedliche Generationen miteinander ins Gespräch kommen, entsteht mehr als nur Austausch – es wächst ein gemeinsames Engagement für eine offene, demokratische und vielfältige Gesellschaft.